17. Mai 2017

Wie funktioniert Selbstbräuner?

Hach, war das schön: Noch vor ein paar Tagen lag ich unter der Sonne Fuerteventuras, schlürfte einen Cocktail und genoss den Ausblick aufs blaue Meer. Zurück in Deutschland bin ich nun um Einiges an Entspannung und schönen Erinnerungen reicher. Nur eins fehlt: die schöne Urlaubsbräune. Kein Wunder also, dass ich diesen Sommer wohl wieder auf Selbstbräuner-Produkte zurückgreifen werde. Habt ihr euch eigentlich auch immer gefragt, wie Selbstbräuner überhaupt funktioniert? Ich habe mich mal schlau gemacht!

Wie kommt es zur Bräunung der Haut?

Der wichtigste Inhaltsstoff in den meisten Tanning-Produkten ist Dihydroxyaceton – kurz „DHA“ genannt. Das Zuckermolekül reagiert in der obersten Hautschicht chemisch mit Proteinen und Aminosäuren, sodass sich dort braune Pigmente bilden. Die Bräune ist allerdings nicht gleich zu erkennen, da der chemische Prozess drei bis acht Stunden andauern kann. Die gewonnene Bräune hält dann maximal neun Tage lang an, bis sie einher mit der natürlichen Hautschuppung wieder verschwindet. Deshalb ist auch superwichtig, dass ihr eure Haut vor der Behandlung mit Selbstbräuner gründlich peelt, damit die Hautschüppchen nicht ungleichmäßig abfallen und ein scheckiges Bräunungsergebnis zurückbleibt.

Ist Selbstbräuner schädlich?

Nein! Wer seine künstlich gebräunte Haut allerdings nicht mit Bodylotion pflegt, riskiert, dass sie austrocknet. Die Aminosäuren werden durch das DHA nämlich an ihrem eigentlichen Job – dem Feuchtigkeitsbinden – gehindert. Wer aber fleißig cremt – z. B. mit der Green Tea Bodylotion von Elizabeth Arden – , braucht sich keine Sorgen zu machen.

Wieso wirkt Selbstbräuner manchmal nicht?

Das kann verschiedene Gründe haben.

  • Vielleicht ist die Haut einfach zu trocken. Der Selbstbräunungs-Prozess funktioniert nur dann wirklich gut, wenn die Haut ordentlich durchfeuchtet ist. Noch ein Grund mehr, die Haut regelmäßig mit Bodylotion zu verwöhnen.
  • Es kann natürlich auch sein, dass ihr schlichtweg das falsche Produkt verwendet. Für Gesicht und Körper gibt es beispielsweise unterschiedliche Tanning-Produkte. Ein paar tolle Bräunungs-Produkte habe ich übrigens schon letzten Sommer hier für euch getestet.
  • Wenn ihr richtig viel Pech habt, kann es allerdings auch sein, dass euer Körper die Art von Aminosäure, mit der das DHA eine Reaktion eingeht, gar nicht produziert. In diesem Fall könnt ihr aber immer noch auf Bronzer – z. B. dem Bronzer Gelée von Dior – zurückgreifen, um etwas Farbe in euer Gesicht zu zaubern.

Wie sind eure Erfahrungen mit Tanning-Produkten?

LG

Felix

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