12. Dezember 2016

Aufruf zur Kissenschlacht: Cushion Make-up

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Ich bin eindeutig Koreanerin. Zwar weder genetisch noch (leider) optisch, aber definitiv im Herzen. Da Südkorea quasi die Wiege aller großen Make-up-Trends ist, fühle ich mich durch meine riesige Leidenschaft für neue Beauty-Produkte mit den asiatischen Kolleginnen tief verbunden.

Ein absolut ebenmäßiges Hautbild ist DAS Schönheitsideal der Asiatinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Teint tagsüber mit Foundation perfektioniert. Allerdings nicht mit irgendeiner Foundation, sondern meistens mit Cushion-Make-up. Diese kleinen Beauty-Zauberkünstler haben ein Packaging wie Puderdosen, verbergen in ihrem Inneren aber ein „Kissen“ aus Hightech-Materialien, das mit flüssiger Foundation getränkt ist. Zum Auftrag wird das beiliegende Applikator-Pad leicht auf das Schwammkissen gedrückt und das Make-up wie mit einem Blender auf das Gesicht getupft.

Der Hype um Cushion-Beauty wächst spürbar –  immer mehr Produkte mit Schwämmchen kommen auf den Markt. Inzwischen bringen in Deutschland neben Foundations auch Blushes, Highlighter und Lippenstifte ihr eigenes Kissen mit nach Hause. Und sie alle werden, aus meiner Sicht, völlig zu Recht als Must-haves gefeiert.

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Was ist das Besondere an Cushion Make-up?

Vor allem sind die Cushions wahnsinnig praktisch. Wer von uns würde unterwegs schon seine Flüssig-Foundation benutzen? Von zerbröseltem Puderrouge oder Lidschatten in der Handtasche ganz zu schweigen. Mit einem Cushion schnell das Make-up aufzufrischen, ist dagegen überhaupt kein Problem. Das größte Plus ist aber die Formulierung selbst: Farbintensität und Deckkraft lassen sich individuell und wunderbar gleichmäßig aufbauen, ohne die Haut geschminkt aussehen zu lassen. Auch das Verblenden ist superleicht. Beruhigende Inhaltsstoffe und eine Extraportion Feuchtigkeit pflegen die Haut streichelzart. Die meisten Foundations bieten zudem einen Lichtschutzfaktor. Da meine Haut zu Unreinheiten neigt, hatte ich anfangs hygienische Bedenken. Diese sind zum Glück unnötig, denn die Applikator-Pads sind antibakteriell, damit Bakterien keine Chance zur Ausbreitung haben.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass ich für die gewünschte Deckkraft deutlich weniger Foundation benötige, seitdem ich mein Cushion-Make-up verwende. Vermutlich, weil sich die Menge mit Kissen und Applikator viel genauer dosieren lässt. Ebenfalls praktisch: Ist das Produkt aufgebraucht, kann man einfach ein Refill nachkaufen. Mit nur einem Klick kann das alte Kissen gegen ein neues ausgetauscht werden und der Tiegel selbst bleibt der gleiche.

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Estée Lauder hat bei seiner neuen Cushion Foundation den Tiegel sogar gleich ganz weggelassen und stattdessen einen Stick herausgebracht, bei dem das flüssige Make-up direkt mit dem an der Spitze integrierten Schwamm auf das Gesicht aufgetragen wird. Um einzelne Gesichtspartien aufzufrischen, ist der Stick perfekt. Für das gesamte Gesicht finde ich persönlich das Tiegel-Cushion besser. Aber letztendlich ist das wohl einfach Typsache. Keine Typ-, sondern Tatsache ist: Ich bin bekennender Cushion-Fan. Definitiv meine liebste Beauty-Innovation im Jahr 2016! Trotzdem schiele ich natürlich weiterhin konstant nach Südkorea und warte gespannt darauf, was da als nächstes Tolles kommen mag. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, versprochen!

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